Mehr Wohnraum für Bern
Was ist Sache?
Verschiedene Fachleute aus der Stadt und Region Bern haben mit der Kommunikationsagentur furrerhugi in einem Verein Massnahmen entwickelt, um der fehlgeleiteten Wohnungspolitik in der Stadt Bern entgegenzuwirken. Speziell Auslöser hierfür bildete die vom Stadtberner Parlament Ende 2024 deutlich angenommene Motion «Für eine soziale Wohnungspolitik – Mietzinsdeckel statt Luxussanierungen». Ihre Kernanliegen sind die Einführung einer zusätzlichen Bewilligungspflicht für Sanierungen und Deckelung des Mietzinses nach erfolgter Renovation.
Effektiv ist der Sachverhalt jedoch wie folgt: Die Stadt Bern hat nicht im Geringsten ein Problem mit Luxussanierungen, im Gegenteil: Angesichts der Nachfrage nach Wohnraum wird wesentlich zu wenig gebaut und renoviert. Dies vor allem wegen der bereits bestehenden massiven Hürden, Einschränkungen und Auflagen, welche das Wohnen wesentlich verteuern.
Neben der Stadt gibt es auch im Kanton Bern sowie in anderen Städten und Kantone der Schweiz zunehmend ähnlich gerichtete politische Vorhaben. Erfahrungen mit bereits bestehenden Regulierungen im Immobilienmarkt, zum Beispiel in Genf und Basel, zeigen jedoch, dass die Massnahmen keinerlei Abhilfe gegen die Wohnungsnot leisten. Im Gegenteil: In der Praxis sind deren Haupteffekte – statt Schutz für Mietende – vor allem höhere Hürden für den Wohnungsbau und damit höhere Mietpreise.
Was muss getan werden?
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger in der Stadt Bern werden wahrscheinlich etwa Ende 2027 über die besagte Motion abstimmen. In diesem Zusammenhang geht es darum aufzuzeigen, dass die von der Motion vorgesehen Instrumente kontraproduktiv sind und nicht funktionieren. Dies erfolgt durch zielgerichtete Kommunikationsarbeit. Unkorrektes wird dabei sachlich widerlegt. Zudem sollen aber auch wirkungsvolle Ansätze – und damit sinnvollere als diese der Motion – für die Lösung der Wohnraumproblematik in Ballungszentren aufgezeigt werden.
Was braucht es?
Die Mitglieder des Vereins «Mehr Wohnraum für Bern» arbeiten nach Plan. Dieser sieht zwei sich zeitlich überschneidende Hauptphasen für Aktivitäten und Massnahmen im Kommunikationsbereich vor.
Die Initianten

Thomas Graf
Thomas Graf ist Gründer und Inhaber der thomasgraf ag in Bern. Seit über 40 Jahren ist er als ausgebildeter diplomierter Immobilientreuhänder und Betriebsökonom HFW in der Immobilienbranche tätig. Er verfügt über eine profunde Erfahrung, ein grosses Know-how und ein starkes Netzwerk in der Immobilien- und Finanzwirtschaft. Zudem ist Thomas Graf Mitgründer der Verdi Immobilien AG, der Einstein Immobilien AG sowie der thomasgraf ag in Zürich und in Zug. Er führte während 22 Jahren die Geschäftsstelle des Schweizerischen Verbands der Immobilienwirtschaft, Region Bern (SVIT-Bern), und amtete während fünf Jahren als Präsident.

Christoph J. Ehrbar
Christoph J. Ehrbar ist CEO und Verwaltungsratspräsident der in Bern ansässigen The Hess Group AG (THG). Über die Hess Real Estates AG ist THG ein aktiver Immobilieninvestor in und um Bern.

Simone Richner
Simone Richner ist Rechtsanwältin (Universität Bern), Präsidentin des Hauseigentümerverbands Bern und Umgebung, FDP-Stadträtin und eine Führungskraft mit grosser personeller Verantwortung. Sie bringt langjährige politische Erfahrung auf kommunaler und kantonaler Ebene mit und ist breit vernetzt. Die Herausforderungen an der Schnittstelle von Politik, Recht und Umsetzung kennt sie aus erster Hand.
Simone Richner steht ein für eine sachliche, lösungsorientierte Politik, denkt strukturiert, handelt umsichtig – und engagiert sich mit Überzeugung für verlässliche Rahmenbedingungen und Eigentumsfreiheit.

Philippe Rosat
Philippe Rosat ist als Rechtsanwalt Partner und Verwaltungsratspräsident der Rosat Recht AG. Er hat breite Erfahrung im Bau-, Immobilien- und Wirtschaftsrecht. Neben verschiedenen anderen Tätigkeiten ist er Vorstandsmitglied des Handels- und Industrievereins HIV der Sektion Bern sowie des Kantons Bern. Weiter ist er Redaktionsmitglied der Fachzeitschrift «MietRecht Aktuell» (MRA).
Philippe Rosat ist kommunal und kantonal sehr gut vernetzt und nimmt Einsitz in verschiedenen Verwaltungsräten von Berner KMUs und in Stiftungsräten. Er ist primär beratend tätig. Philippe Rosat sucht und findet speditiv effiziente und wirtschaftliche Lösungen, auch bei umfassenden Herausforderungen.

Claude Rykart
Claude Rykart ist als Architekt HTL/SIA und Raumplaner NDS/HTL Mitinhaber und Verwaltungsratspräsident der Rykart Architekten AG und seit über 40 Jahren in deren Geschäftsleitung. Nach einer Lehre als Hochbauzeichner hat er am Technikum Biel Architektur studiert und anschliessend in Brugg-Windisch ein Nachdiplomstudium in Raumplanung absolviert. Neben der Tätigkeit bei der Rykart Architekten AG war er 17 Jahre als Bankrat im Kreditausschuss der DC-Bank Bern engagiert.
Seit 2019 ist er Mitglied der Denkmalpflegekommission der Stadt Bern sowie in fünf bernischen Gemeinden im Fachausschuss für Gestaltung. Als Fachpreisrichter bei Architekturwettbewerben und Berater in Baufragen hat er einen umfassenden Einblick in den Bereich der Immobilienentwicklung.

Lorenz Furrer
Lorenz Furrer ist Managing Partner und einer der Gründer von furrerhugi. Er ist ein versierter und erfahrener Kommunikationsprofi, der speziell in Bundesbern über ein breites und starkes Netzwerk verfügt. Lorenz Furrer ist der visionäre Kopf der Agentur, erkennt Trends und findet kreative Lösungen. Er ist ein Experte der politischen Kommunikation und spezialisiert auf Lobbying-Projekte und strategische PR.
Lorenz Furrer verfügt über einen Executive Master in Corporate Communication Management mit Schwerpunkt politische Kommunikation. Er war unter anderem Geschäftsführer der Berner Agentur pr access.
Lorenz Furrer hat an der Universität Bern Geschichte, Politologie und Staatsrecht studiert.

Martin Stoll
Martin Stoll ist ein ausgewiesener Kommunikationsexperte: Er hat die Kommunikationsagentur Stoll & Partner AG gegründet, über Jahre ausgebaut und erfolgreich geführt. Die Agentur ist 2014 an furrerhugi übergegangen.
Spezialisiert auf die Betreuung von Grossprojekten, Unternehmen und Verbänden, ist Martin Stoll – neben der Public Affairs und der Public Relations – auch in der Marketing-Kommunikation und im Sponsoring sehr erfahren.
Martin Stoll ist Agronom und eidgenössisch diplomierter PR-Berater. Er war unter anderem Inland- und Bundeshausjournalist bei der BZ Berner Zeitung sowie Informationschef des Bundesamtes für Landwirtschaft.
Unterstützungsbeiträge
Sagen Sie «Ja» zu mehr Wohnraum für Bern? Dann tun Sie das am wirkungsvollsten, wenn Sie den gleichnamigen Verein finanziell unterstützen.